Anita Maria Stogel im Gespräch mit Heini Staudinger

"Weil wir alle unseren Zwängen folgen und nicht unserer Sehnsucht, schaut die Welt aus wie sie ausschaut und nicht wie wir sie ersehen". Der erfolgreiche Unternehmer und Visionär motiviert andere Menschen durch sein Beispiel an Mut und Tatkraft.

Jetzt kann ich meine drängende Frage am Anfang meiner Indien-Reisen beantworten:

Ja, ich kann Indern etwas geben – und ich bekomme viel zurück.

Es ist unsere deutsche klare Ausdrucksweise, die auch für Klarheit der Gedanken sorgt.

Anita Maria Stogel im Gespräch mit Dr. Wolf Dieter Storl

Der bekannte Kulturanthropologe und Ethnobotaniker erklärt, wie die Natur Führungskräften helfen kann.

Frage: Wie kann ich alle Rollen, die ich spiele, gut vereinen?
Antwort: Hör die Rollenspiele auf. Füge deinem Sein nichts Unnötiges hinzu.

Sich mit einer Rolle zu identifizieren, ist ein Spiel des Ego:

Ich bin eine gute Assistentin, ich bin ein sorgender Familienvater, ich bin Diabetiker, ich bin erfolgreiche Unternehmerin, ich bin eine gute Tochter für meine bedürftige Mutter, ich bin einer, dem das Leben übel mitgespielt hat usw.

Wir bewerten unsere Aufgaben und teilen diese in angeblich „gut“ und „schlecht“. 

Warum ist eine Steuererklärung zu machen „schlecht“? Warum ist eine Heizkostenabrechnung erstellen „schlecht“? Warum ist den Garten gestalten „gut“? 

Wann immer wir glauben, keinen Gestaltungsspielraum zu haben und nicht „aus“ können, dann empfinden wir Situationen und Aufgaben als „schlecht“. 

Warum?

Verschläft die Natur das Frühjahr, weil sie keine Motivation hat zu erwachen?
Hält die Natur im Sommer ihre Früchte zurück, weil sie diese vielleicht im Winter selbst brauchen könnte?
Verzichtet die Natur auf das Sich-Zurückziehen im Herbst, weil Rückzug uncool ist und nur Aktivität zählt?
Verkürzt die Natur ihre Winterruhe, weil sie „keine Zeit für so Nutzloses hat“?

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