Wir bewerten unsere Aufgaben und teilen diese in angeblich „gut“ und „schlecht“. 

Warum ist eine Steuererklärung zu machen „schlecht“? Warum ist eine Heizkostenabrechnung erstellen „schlecht“? Warum ist den Garten gestalten „gut“? 

Wann immer wir glauben, keinen Gestaltungsspielraum zu haben und nicht „aus“ können, dann empfinden wir Situationen und Aufgaben als „schlecht“. 

Warum?

Vielleicht weil wir dann „schwarz auf weiß“ bewertbar wären und uns Fehler angelastet werden könnten. Vielleicht weil wir Angst haben, dass man uns auf die Schliche kommt, wie wir wirklich sind und dass unsere schöne Maske unwiederbringlich fällt. Oder weil in früheren Leben so viele Todesurteile gegen uns und durch uns auf Dokumenten festgehalten wurden und damit (un)rechtsgültig wurden. Kommt daher die Schwierigkeit, „Prozesse“ in Unternehmen stabil einzuführen, weil unsere Zeitenerinnerung viel Leid mit diesem Wort verbindet? 

Es ist nicht fair, diesen Ballast, diese Interpretationen auf unsere Lebensaufgaben, die kleinen und großen zu laden. 

Auch Aufgaben haben eine Seele. Sie sind Teil unseres Erden-Daseins und möchten geachtet und angenommen werden – wie wir auch. 

Beziehungscoaching in 6 Stufen: 

Vor mir sitzt ein Paar von zwei Energiewesen, deren Beziehung nicht harmonisch ist: ein Mensch einerseits und anderseits seine Aufgaben. Beiden, dem Menschen und den Aufgaben, geht es damit nicht gut. 

Beide wünschen sich gemeinsam zu wachsen und sich freudig und sicher im Fluss des Lebens zu bewegen und bewegt zu werden. 

1. Stufe 

Mensch: „Ich tue nur, was ich will!“ 

Aufgabe: „Du willst mich nicht sehen. Das macht mich traurig.“ 

2. Stufe 

Mensch: „Ich weiß, es gibt dich, aber ich tue nur was ich will. 

Aufgabe: „Du verleugnest mich. Das macht mich wütend.“ 

3. Stufe 

Mensch: „Mit Disziplin und Anstrengung schaffe ich es, dich zu erledigen. Es macht keinen Spaß.“ 

 

Aufgabe: „Du projizierst deine negativen Gefühle und Erinnerungen auf mich. Du „erledigst“ mich. Das macht mir Angst.“ 

4. Stufe 

Mensch: „Ich tue das, was ansteht.“ 

Aufgabe: „Du hast dich mit mir nur arrangiert. Und dabei hätte ich dir so viel Schönes zu geben.“ 

5. Stufe 

Mensch: „Ich erfülle dich freudig, meine Aufgabe“ 

Aufgabe: „Du nimmst mich an. Das tut mir gut. Ich danke dir.“ 

6. Stufe 

Mensch: „Ich lebe freudig und dankbar alle Elemente meines Erden-Daseins. Schön, dass es dich gibt, geliebte Aufgabe.“ 

Aufgabe: „Ich bin du und du bist ich. Wir schwimmen freudig und sicher im Fluss des Lebens.“ 

„Aufgabe“ heißt: ich gebe mein Ego und meine Interpretationen und meine Verurteilungen auf. 

„Aufgabe“ heißt: ich lasse los und gebe mich dem Leben hin. 

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