Wie kannst du dich fit machen für Veränderungen?

  1. Indem du ANERKENNST, dass Veränderungen Teil des Lebens sind, auch deines Lebens und
  2. indem du Veränderungen ÜBST und ÜBST und ÜBST.

Das Leben ist Veränderung. In der indischen Mythologie finden wir dazu eine anschauliche Darstellung. Im Hinduismus gibt es Hunderte von Göttern. Diese Götter sind alle Ausdruck einer allumfassenden Weltenseele.

Die wichtigsten 3 Aspekte dieser allumfassenden Weltenseele sind:

Brahma – der Schöpfer
Vishnu – der Bewahrer
und Shiva: Shiva, der Zerstörer, auch genannt der Segensreiche. Warum segensreich: weil durch die Auflösung bestehender Strukturen das Neue überhaupt erst erschaffen werden kann. Er macht frei für Neues, für Veränderungen. Und wie macht er das?

Mit seinem Dreizack. Diese Waffe symbolisiert die Zerstörung des Egos. Denn die Trennung von unserem Ego lässt uns offen sein für Veränderungen. 

Es ist unser Ego, das bestimmen will wie unser Leben zu sein habe: Mein Kollege sei falsch, meine Chefin, mein Mann, meine berufliche Situation, meine Gesundheit. Und ganz belastend: ICH sei falsch.

Glaubt Eurem Ego nicht, distanziert Euch davon.

Denn: Wer viele Forderungen an sich und andere hat und an das Leben, der ist nicht fit für Veränderung. Veränderungen wollen angenommen werden, nach anfänglichem Scherz, bald wertfrei. Auch im Christentum gibt es diese Hingabe: „Dein Wille geschehe“ und „Erlöse uns von dem Bösen“ – „Erlöse uns von unserem Ego“ heißt das. Das Ego, das Shiva mit dem Dreizack besiegt.

Also: Leben ist Veränderung. Und heute geht es um die Frage: Wie kannst du dich fit machen für Veränderungen, wie kannst du dich gut vorbereiten? Aspekte dieser Fähigkeit sind: Agilität, Flexibilität, Resilienz als Beispiele. 

Antwort: Du kannst dich gut vorbereiten auf Veränderungen indem du Veränderungen übst und immer wieder übst. Dann bist du vorbereitet. Du trainierst also deinen „Shiva Muskel“. Shiva als Auflöser des Ego, als Segensreicher. 

Hier sind einige Ideen, Euren Shiva Muskel zu trainieren. Es sind einfache Übungen, die jeder sofort machen kann und die Freude machen. Insbesondere wenn Ihr Widerstand spürt etwas Neues zu auszuprobieren, dann ist es umso wichtiger, dass Ihr Eurem Ego den Mund verbietet und sagt: „Jetzt erst recht“. 

Jetzt zu den Übungen, die Ihr am besten mindestens eine Woche lang ausführt, um Eurem Ego eine Lektion zu erteilen:

1. Barfuss gehen.

Über unsere Fußsohlen nehmen wir am Morgen negative Ionen vom Gras auf, die uns Energie geben. Das gleicht die Überzahl an positiven Ionen aus, die wir ansammeln, zB. durch Elektrosmog. Wir spüren die Feuchte, die Kühle und das Gras. Geht bewusst und spürt aufmerksam, das aktiviert Eure Sinne. Also raus aus dem Strom des Tages und rein in die Wahrnehmung.

2. Brennesseln sammeln und essen

Jetzt ist die Zeit, um das grüne Gold in uns wirken zu lassen. Brennesseln sind voll von Mineralien und Kraft für uns. Als Tee, Smoothie oder Gemüse sind sie ein richtiges Power Food.

Neues zu erfahren trainiert unseren Shiva Muskel. Und: durch Übungen in und mit der Natur kommen wir wieder zu Sinnen. Also: weg vom Kopf, denn da findet die Wertung statt, das regiert das Ego - hin zu unserer Mitte.

Hier geht's zum Rezept.

3. Bewusste Informationsaufnahme: Medien-Diät

Wir schlingen viel zu viel Information unkontrolliert in uns rein. Nur weil es viel davon gibt, heißt es nicht, dass es uns guttut. Beim Essen wären wir da viel vorsichtiger, weil wir kein Gift zu uns nehmen wollen. Wir sollten genauso achtsam sein, welche Bilder, Meinungen, Informationen wir in unser Bewusstsein und damit in unser Unterbewusstsein lassen wollen und wie oft und in welcher Menge. Bitte bestimmt selbst, was Ihr aufnehmt. Es geht um Weitung deines Horizonts und um eine Vergrößerung deiner Wahlmöglichkeiten: Du entscheidest, was du aufnimmst, was du glaubst, was du tust. Du bist Gestalter und nicht mehr konsumierendes Opfer.

Und damit es leichter fällt, Gestalter zu sein, empfehle ich diese Übung:

Eine Woche lang kein Fernsehen, kein Radio, keine Zeitung und kein Internet. Dafür: Nichts! Oder etwas, was Euch noch mehr Freude macht als Nichts tun. Zum Beispiel: ein Buch lesen und wenn Ihr zu zweit oder in einer größeren Familie seid: Das Buch könnt Ihr Euch abwechselnd vorlesen und dann darüber sprechen. Oder wenn Ihr das Lesen lieber alleine erlebt: aufschreiben, was Euch dazu einfällt. 

Neue Erfahrungen trainieren unseren Shiva-Muskel. Und: es gibt bei diesem Training keinen Muskelkater: nur mehr Wahlfreiheit. 

Viel Spaß beim Trainieren!

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