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Anita Maria Stogel

Anita Maria Stogel

Owner, Head and Heart of the Business Coaching Academy

Anita Maria Stogel serves as a business coach, trainer and keynote speaker. After studying law in Munich and MBA in Texas, she immersed herself in the world of international management. "During my successful years in the corporate world, I understood that only people are the key to success: people and their connection to themselves and their connection to others.”

Today, the Business Coaching Academy is an organization in global demand that helps companies and people achieve their goals more easily.

Anita opens her treasure chest of unique personal insights, knowhow and best practices gained from over 1000 coaching sessions, hundreds of team trainings and seminars and extends them to clients as a developmental and transformational opportunity.  

In my years in the corporate world, I have come to understand that only people are the key to lasting success: people and their connection to themselves and others".

Today, the Business Coaching Academy is an organisation in demand the world over and designed to support companies and people in reaching their goals more easily and effectively. 

Offer

Verschläft die Natur das Frühjahr, weil sie keine Motivation hat zu erwachen?
Hält die Natur im Sommer ihre Früchte zurück, weil sie diese vielleicht im Winter selbst brauchen könnte?
Verzichtet die Natur auf das Sich-Zurückziehen im Herbst, weil Rückzug uncool ist und nur Aktivität zählt?
Verkürzt die Natur ihre Winterruhe, weil sie „keine Zeit für so Nutzloses hat“?

Gibt die Natur ihr Sein auf und ist statt dessen Tun?
Schadet die Natur sich selbst?

NEIN – natürlich nicht!

Übung:

Gehe in die Natur oder blicke in die Natur. Verbinde dich im Gedanken mit dem, was du siehst: einen Baum, eine Wiese, Felder, Schneelandschaft oder deine Zimmerpflanze.
Stelle dir folgende Fragen:

Mein Leben

Wo stehe ich im Zyklus des Lebens: Frühjahr, Sommer, Herbst, Winter?
Was macht die Natur in dieser Jahreszeit? Verhalte ich mich synchron oder „wider meiner Natur“?

Mein Jahr

Kennt mein Jahr Jahreszeiten? Oder gibt es nur zwei: Arbeit und Urlaub? Welche Aktivitäten sind für welchen Teil des Jahres passend und synchron „mit meiner Natur“?

Mein Tag

Wie kann ich meinen Tag im Einklang mit den Rhythmus der Natur gestalten?

Lass’ dir Zeit – die Natur nimmt sich auch die Zeit, die sie braucht.

Und hier einige Anregungen zu deinem Leben, deinem Jahr und deinem Tag:

Dein Leben

Frühjahr: es gibt wilde Triebe, oft ist noch nicht erkennbar, wie die Blüten aussehen werden. Das indische Farbenfest Holi und unser Karneval zelebrieren Farben und das Närrisch-Sein. Lass deine Kinder Kinder sein und spielen, anstatt sie von einem Pflichtprogramm zum nächsten zu fahren. Mach’ dir als Jugendlicher keine Sorgen, wenn du nicht weißt wohin die Reise geht. Und vor allem: lasse dir nicht einreden, du müsstest das alles schon planen. Sei dir gewiss: der göttliche Same ist gelegt, die Ernte wird kommen.

Sommer

Das Frühjahr heißt neue Triebe = Ideen, Tagträume, Hoffnungen. Beschneide deine Ideen nicht und lasse sie wuchern. Gehe in die Natur und beobachte, was sie birgt, was da wächst. Mache diese Beobachtungen zu deiner persönlichen Wachstumsmeditation.
Im Sommer ist es Zeit, Früchte zu entwickeln und im Austausch zu sein. Gestalte Projekte, sei hochmotiviert und energiereich. Gestalte freudig, wo du kannst.

Im Herbst ist Erntezeit und Erntedankzeit. Deine Erfahrung nährt dich und lässt dich gelassen sein. Du bist satt und du wirst genügsam. Im Hinduismus gibt es das Lichterfest Diwali, bei dem Lichter für Gott Rama angezündet werden, damit sie den Weg aus dem Exil zurück nach Hause finden. Im Judentum wird der Jom Kippur als heiligster Tag im Jahr gefeiert: Zeit, um seine Verbindung zu Gott zu spüren.

Im Winter ziehe dich zurück, beklage nicht die angebliche „Einsamkeit“in deinem Leben, sondern genieße die Zeit als „Eins-Sein“ mit Höherem. Bereite dich auf dein nächstes Leben vor, schließe ab, lasse Reue und Vorwurf und Schuldgefühl los. Sei minimalistisch. Erfülle keine Erwartungen, keine eigenen und keine Erwartungen anderer – auch nicht als Oma oder Opa. Sei nur für dich da. 

Dein Jahr

Im Frühjahr entsteht Neues und alte Sünden werden vergeben wie z.B. in der Nacht der Vergebung bei den Muslimen. Vergebe dir jetzt die Sünde des Dir-Schadens: keine Schuldgefühle, keine Vorwürfe anderen Gegenüber, keine Bitterkeit. So kann sich
Neues zeigen: Ideen, Tagträume, Schöpfung deiner selbst. Gönne dir jeden Tag 15 Minuten „Ideenzeit“. Schreibe die Ideen auf, einige wirst du im Sommer umsetzen. Beschneide deine Ideen nicht, lasse sie wuchern. Nütze die Zeit, vielleicht Ostern, um deine Auferstehung zu zelebrieren. Auferstehen heißt wissen, dass du dich über das Alte, Materielle, Niedrige, Schmerzvolle erheben kannst – jederzeit.

Im Sommer ist Wachstum angesagt. Bilde dich weiter zu Themen, die dich interessieren. Setze deine Visionen und Ideen des Frühjahrs um. Verbinde dich mit anderen Menschen. Sei aktiv. Teile was du hast und was du kannst. Genieße die Fülle, die die Natur dir bietet: vor allem Obst und Gemüse.

Überprüfe im Herbst deine Verbindungen zu anderen Menschen, Aktivitäten und Glaubenssätze: passen sie noch in dein Leben oder willst du sie in Achtung verabschieden? Der Baum lässt auch seine Blätter los. Befreie dich von Ballast in deiner Wohnung. Übe dich in klarer fokussierter Sprache. Mache nicht auf Jung – du bis gereift. Genieße deine Reife.

Winter ist Ruhe. Schließe im Büro deine Aufgaben und Projekte ab. Privat sei still. Rede wenig und mit wenigen Menschen. Sei viel mit dir alleine. Nütze den Winter, dich zu sammeln und zu erholen. Beschäftige dich mit Ritualen unserer Ahnen, zB. den Rauhnächten. Erkenne für dich die Bedeutung von Weihnachten: Gott wurde Mensch, das heißt auch: du bist göttlich und Schöpfer deines Lebens. Gehe in dich – beschäftige dich mit Fragen deines Seins. So kommst du in Kontakt mit höherer Energie, die dich für das kommende Jahr gut ausrichten kann.

Dein Tag

Am Morgen nach dem Aufwachen ist dein Unterbewusstes ist noch ganz wach und aufnahmebereit. Jetzt ist die Zeit für Meditation oder positive Suggestionen: „Es geht mir besser und besser, in jeder Hinsicht immer besser und besser“. Sage diesen Satz oder einen anderen für deine Situation besonders hilfreichen Satz 20x. Dann kommt die Zeit des Streckens wie junge Triebe nach dem Winter: bewege dich und strecke dich durch Dehnübungen, Yoga oder Spaziergang. Dann frühstücke und bringe gute, vitalstoffreiche Nahrung in deinen Körper. So bist du bereit für neue Ideen: Gönne dir jeden Tag 15 Minuten „Ideenzeit“. Schreibe die Ideen auf, einige wirst du im Sommer des Jahres umsetzen.

Während des Tages arbeite, erschaffe in Freuden und hochmotiviert – es ist die Zeit des Wachstums und Lernens und der Verbindung mit anderen Menschen, z.B. Kunden, Kollegen, Freunden. Lerne aus allem was du bei anderen beobachtest und was du selbst bewirkst, Korrigiere dein Verhalten, damit es dir und anderen dienlich ist – ganz ohne Wertung, nur beobachtend.

Dann geht der Tag zur Neige: Arbeite nicht zu lange und am Ende deines Arbeitstages ziehe Bilanz, „ernte“: Was habe ich Gutes bewirkt für mein Projekt, meine Firma, für meine Familie, für mich? Was habe ich gelernt für morgen? Lernen aus eigenen Fehlern ist Ernten. Zelebriere dein persönliches Erntedankfest, mit dem du den Tag abschließt.
Am Abend ziehe dich zurück. Fernsehen ist nicht Sich-Zurückziehen, sondern oft das Gegenteil: du bist bei einem anderen und seinem Tun und seinem Schicksal. Wenn du Freunde triffst, gehe frühzeitig zurück nach Hause, damit du noch Zeit für dich hast, den Tag abzuschließen.

Wisse, wann die Nachtzeit ist – zögere sich nicht hinaus. Die Natur nimmt sich jedes Jahr ausreichend Zeit, sich zu erholen, um wieder wachsen und blühen zu können. Die Nachtzeit ist die Basis des Lebens, schwäche sie nicht.

Je mehr du deinen Rhythmus lebst, desto mehr Vertrauen und Kraft wirst du entwickeln. Hetze ist ein Zeichen von Angst, Rhythmus ein Zeichen des Vertrauens – alles kommt zur rechten Zeit.

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Cites

Who are we to judge other people as "good" or "bad"? Do we know the whole truth? No. Is it necessary to judge? No.

Anyone who repeatedly judges others wastes precious energy that could be used to better ends. “But I have to evaluate my employees!” “Yes, there are suitable competences and appropriate behaviours for a defined context.”

But I don't judge humans per se. That is presumptuous. There, I would only try to raise myself to some supernatural moral instance. What nonsense. Even such an instance would not judge – for there is only love. And, of course, I want to and should distance myself from co-workers, friends,  places, products and institutions if they do not benefit my growth and ability to serve. When I judge,  I am merely looking back and cementing the imperfect past instead of looking ahead and trusting and allowing anything new and better that wants to unfold.

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